Berlin Marathon -Skating

Am Samstag den 24.September 2022 war es wieder soweit der Berlin Marathon der Inlineskater_innen stand bevor.
Wie immer in den letzten Jahren bin ich schon am Donnerstag nach Berlin angereist. So kann ich immer in Ruhemeine Startnummer abholen.Zum Saisonschluss gab es den Berlin Marathon – Skating. Wie in den letzten Jahren fand er auch dieses Jahr am Samstag, also 1 Tag vor den Läufern statt. Die Strecke ist bis auf wenige km identisch mit denen der Läufer*innen.

© Thomas Köppe

Eine Stunde vor dem Start hat es leicht geregnet. Deswegen bin ich noch ganz schnell zu meiner Unterkunft gefahren (2km entfernt vom Start) um doch mit Regenrollen zu fahren. Auf dem Rückweg zum Start hat es dann natürlich aufgehört und die Straßen sind relativ schnell abgetrocknet (bis auf 2 oder3 kleine Stellen waren die Straßen während des Rennens trocken) Aber für mein Gefühl war es die Richtige Entscheidung. Ich habe noch immer leicht, den Sturz von Duisburg im Kopf. Deswegen bin ich auch erstmal relativ verhalten gestartet habe aber relativ schnell gemerkt das alles in Ordnung ist. So bin ich dann erstmal gut mitgefahren. Auch relativ weit vorne. Nach etwa 5 km ist ja in den letzten Jahren immer meine Schienbeinmuskulatur zu gegangen. Das hatte ich Samstag auch wieder im Kopf und ich habe leicht rausgenommen. Es fing auch wieder ganz leicht an zu zwicken. Allerdings habe ich es vom Kopf her nicht zu gelassen.  Und es tat dann auch nicht weh!!  Allerdings habe mich da dann doch relativ viele (Ich schätze so 150 bis 200 Leute) überholt. Wobei das eigentlich nur ein riesiger Zug war. Ich merkt also ziemlich schnell das alles hielt und ich auch die “Abfahrt ” zu Friedrichstraße runter sehr gut ging war meine Sicherheit zu 100% da und ich konnte mich wirklich auf Taktik Positionskämpfe usw. Konzentrieren. Ich habe mich dann wieder an diesen riesigen Zug ran gekämpft. Und habe mich nach und nach vorne gearbeitet. Der Zug wurde dann relativ schnell kleiner (ca. 40 bis 60 Leute), weil wir ziemlich schnell waren und immer mehr ab fielen. Den ein oder anderen von vor uns gestarteten haben wir dann auch wieder eingefangen. die nächsten 30km waren dann auch super und ich bin schon über den HM fast PB gefahren. Leider gab es dann ein paar Stürze und ab und zu ist der Zug dann doch sehr langsam geworden. Ich habe mich relativ zurückgehalten und habe immer nur geguckt das ich falls sich Löcher auf taten diese wieder geschlossen habe. So ca. 10km vor dem Ziel fühlte ich mich immer noch super und ich fing langsam zu überlegen wo ich angreife und wie ich es genau mache. Ich habe mir dann einen Plan zurechtgelegt und ca. 5 km vor dem Ziel (kurz vor der linken Kurve von der Leipziger Straße) fing ich an den Leuten nach und nach vorbei zu fahren. Nach der Kurve kommt ein Stück wo es leicht Bergab geht. Und nach etwa 800m kommt ein 90 Grad links Kurve. Und ich hatte mir in meinem Plan ausgedacht das ich als erster der Gruppe (immer noch ca. 50 Leute) in diese Kurve fahre. Habe ich dann auch fast geschafft ich war dann 3. oder 4. Allerdings hat es dann keine 100m mehr gedauert und ich war erster. Ich habe dann auch noch andere Überholt. So bin ich dann die letzten etwa 5 km immer im Wind (also quasi alleine) gefahren. Und das waren meine schnellsten 5 km in meinem Leben. Also super gelaufen!!!!

Hier der Streckenverlauf des Marathons der Inlineskater_innen:

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